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Minijob Krankenversicherung

Geschrieben von | 16. Mai 2012 | Minijobsinfos für Arbeitnehmer

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Der Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung im Fall eines Minijobs ist immer dann zu zahlen, wenn der Minijobber in Deutschland gesetzlich krankenversichert ist.

Ist der Minijobber privat oder nicht in Deutschland gesetzlich krankenversichert, ist kein Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung zu zahlen. Hierzu zählen beispielsweise Grenzgänger die in Deutschland arbeiten, aber im Ausland wohnen und dort krankenversichert sind.

Die einfachste und bequemste Art die Beiträge und Abgaben einer Minijob Krankenversicherung zu zahlen ist, der Minijob-Zentrale eine Einzugsermächtigung zu erteilen. So kann der Arbeitgeber sicher sein, dass die Beiträge fristgerecht abgebucht werden. Die Einzugsermächtigung kann auch beim Service-Center der Minijob-Zentrale angefordert werden und wird ausgefüllt an die Minijob-Zentrale zurückgesendet bzw. gefaxt. Die Beiträge können aber auch auf eines der Konten der Minijob-Zentrale überwiesen werden.

Höhe der Abgaben Krankenversicherung / Rentenversicherung

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Wenn Sie in Ihrem Privathaushalt eine Haushaltshilfe geringfügig entlohnt beschäftigen, zahlen Sie als Arbeitgeber

5 Prozent zur Krankenversicherung, sofern der Arbeitnehmer gesetzlich krankenversichert ist,
5 Prozent zur Rentenversicherung,
1,6 Prozent Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung,
0,1 Prozent Umlagen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz und
gegebenenfalls 2 Prozent einheitliche Pauschsteuer.

Ein eigener Versicherungsschutz entsteht durch die Zahlung der Pauschalbeiträge nicht. Die vom Arbeitgeber zu zahlenden Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung sind grundsätzlich solidarischer Natur. Lediglich in der Rentenversicherung können die Arbeitnehmer geminderte Rentenansprüche erwerben.

Der Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung fällt an, wenn der geringfügig Beschäftigte in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist. Dabei ist unerheblich, ob es sich bei dieser Versicherung um eine Pflichtversicherung (z.B. als Rentner oder als Leistungsbezieher nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch) oder eine freiwillige Versicherung oder eine Familienversicherung handelt.

Für geringfügig Beschäftigte die privat krankenversichert oder gar nicht krankenversichert sind, fällt kein Pauschalbeitrag an.

Zusätzlich sind Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung zu zahlen. Diese fallen sowohl bei den Minijobs im gewerblichen Bereich (individuell über den örtlich zuständigen Unfallversicherungsträger) als auch bei den Minijobs in Privathaushalten (seit 1. Januar 2006 einheitlich 1,6 %) an.

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